

Arno de Haan Mysolution
Arno de Haan hat Mysolution vor über 20 Jahren zusammen mit zwei Partnern gegründet. Seitdem setzt er sich mit Leidenschaft dafür ein, die Digitalisierung in der Personaldienstleistungsbranche voranzutreiben und Recruiting- sowie Staffing-Prozesse effizienter zu gestalten. Dabei legt er großen Wert auf den direkten Austausch mit Kund*innen, um deren Bedürfnisse zu verstehen und in die Weiterentwicklung der Software einfließen zu lassen. Durch seine langjährige Erfahrung und sein Gespür für Branchentrends trägt er maßgeblich dazu bei, dass Mysolution sich kontinuierlich weiterentwickelt und innovative Lösungen bietet.
Warum Zeitarbeitsunternehmen ohne integrierte Systeme Zeit und Geld verlieren
Die Zeitarbeitsbranche steht vor großen Herausforderungen: Strenge Gesetze, manuelle Prozesse, ineffiziente und isolierte Systeme machen die Arbeit komplexer und fehleranfälliger. Wie können Unternehmen effizienter arbeiten und gleichzeitig Tarifverträge, Equal Pay, Branchenzuschläge und andere Gesetze und Vorschriften einhalten? Arno de Haan, einer der Gründer von Mysolution, erklärt in einem Beitrag die Vorteile integrierter Systeme im Blick auf Zeitmanagement und Kostenersparnis für die Personaldienstleister. Der Inhalt dieses Beitrags stammt von Mysolution.
Typische Herausforderungen in der Zeitarbeitsbranche
Viele Unternehmen kämpfen mit getrennten Recruiting-, CRM- und Backoffice-Systemen. Daten müssen doppelt erfasst werden, da eine automatische Synchronisation fehlt. Manuelle Übertragungen kosten nicht nur Zeit, sondern erhöhen auch die Fehlerquote. Besonders komplex wird es bei Equal Pay, Branchenzuschlägen oder Tarifverträgen – jede Berechnung muss sorgfältig geprüft werden. Einige Unternehmen kommen mit getrennten Systemen zurecht. Entscheidend ist, wie viel Zeit sie in die Pflege und Abstimmung investieren wollen.
Manuelle Prozesse als Fehlerquelle
Oft müssen Kandidatenprofile in mehrere Systeme übertragen werden. Aktualisierungen führen zu Unstimmigkeiten, da die Synchronisation fehlt. Das führt oft zu Konflikten zwischen Recruiting- und Abrechnungsteams und kann finanzielle Verluste nach sich ziehen.
Ein konkretes Beispiel: Eine Zeitarbeitsfirma stellt eine Kandidatin ein. Ihre Daten werden im Recruiting-System hinterlegt und müssen dann manuell ins Abrechnungstool übertragen werden. Gibt es Änderungen, beginnt der Prozess von vorn – mit allen möglichen Fehlerquellen.
Die Konsequenz: Manuelle Prozesse verursachen nicht nur Fehler, sondern kosten auch Zeit und Geld. Doch wie lassen sich diese Probleme vermeiden?
Reduzierung manueller Fehler
Um solche Fehler zu verhindern, müssen verschiedene Systeme miteinander verknüpft und manuelle Dateneingaben reduziert werden. Doch die technische Verknüpfung einzelner Systeme ist aber komplex, teuer und erfordert ständige Wartung. Eine regelmäßige Prüfung der Daten kann helfen, Inkonsistenzen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Ebenso ist es sinnvoll, Mitarbeitende gezielt zu schulen, damit sie mit den digitalen Prozessen sicher umgehen können. Schulungen zur effizienten Nutzung der Software und zur Fehlervermeidung sorgen langfristig für eine bessere Datenqualität und weniger Zeitverlust durch Korrekturen.
Warum integrierte Lösungen entscheidend sind
Immer mehr Unternehmen setzen auf integrierte Plattformen, die Recruiting, CRM und Abrechnung nahtlos verknüpfen. Ob cloudbasierte Lösungen, API-Integrationen oder modulare Software – das Ziel bleibt, manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren, Transparenz zu erhöhen und Fehler zu vermeiden.
Mit einer zentralen Plattform lassen sich Tariflöhne automatisch berechnen, Branchenzuschläge und Equal-Pay-Regelungen direkt anpassen. Auch gesetzliche Vorgaben zur Arbeitnehmerüberlassung sind einfacher einzuhalten, da Systeme automatisch Fristen wie die 18-Monate-Regel überwachen und rechtzeitig Warnungen ausgeben. Das reduziert den Prüfaufwand erheblich und gibt Unternehmen mehr Sicherheit.
Warum eine Plattform den Unterschied macht
Unternehmen, die noch mit veralteten oder isolierten Systemen arbeiten, geraten zunehmend unter Druck. Mit einer integrierten Plattform lassen sich Recruiting, CRM und Abrechnung nahtlos verknüpfen. Das spart Zeit, reduziert Fehler und automatisiert Prozesse, damit sich Personaldienstleister auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können: die richtigen Menschen mit den richtigen Jobs zusammenzubringen. Denn eines ist klar: Die Anforderungen an die Zeitarbeit werden nicht weniger, und der Aufwand für manuelle Prozesse wird in Zukunft eher steigen als sinken.
Hinweis: Der GVP bietet seinen Fördermitgliedern im Rahmen einer kostenpflichtigen Partnerschaft einen Platz für eigene Beiträge, in denen sie ihre Expertise und Branchenlösungen vermitteln können. Die Inhalte dieser Beiträge werden von den Partnern eigenständig gestaltet.
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