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Wolfram Linke Pressesprecher
Wolfram Linke ist Pressesprecher des GVP. Davor arbeitete er 15,5 Jahre als Pressesprecher beim Vorgängerverband „iGZ“ und 18 Jahre als Redakteur bei einer Tageszeitung. Er hält regelmäßig Fachvorträge zum Thema Medien. Linke ist zertifizierter Online-Redakteur, Certified Microsoft Technology Associate (Windows und Netzwerke) und hat weitere Microsoft- sowie Adobe-Zertifikate. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland.
Telefon: +49 30 206098-5218E-Mail
Cade dankte für das Vertrauen und erklärte: „Ich habe mich zur Wahl für den Vorstand des Gesamtverbandes der Personaldienstleister e.V. (GVP) gestellt, weil ich die Zukunft unserer Branche aktiv mitgestalten möchte.“
Die Personaldienstleistung spiele eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des Fachkräftemangels, der Integration von Arbeitskräften und der Entwicklung flexibler Arbeitsmodelle. „Es ist mein Anliegen, die Interessen unserer Branche zu vertreten, Innovationen voranzutreiben und gemeinsam mit unseren Partnern nachhaltige Lösungen für den Arbeitsmarkt der Zukunft zu schaffen“, betonte der GVP-Landesbeauftragte zur von Dr. Martin Dreyer, stellvertretender GVP-Hauptgeschäftsführer, durchgeführten Wahl.
Zum Auftakt des gut besuchten Treffens berichtete Robert A. Schäfer über die Situation der Branche vor Ort. Auch Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben, so Schäfer, unter der wirtschaftlichen Krisensituation zu leiden – im Vormonatsvergleich sei die Zahl der Zeitarbeitskräfte um 7,9 Prozent gesunken und lag zum Stichtag 30.06.2024 bei 55.957 Beschäftigten. Der Anteil der Gesamtbeschäftigung sei mit 1,8 Prozent ungefähr dem Bundesdurchschnitt (1,84 Prozent) entsprechend.
Über Chancen und Risiken für die Branche nach der Bundestagswahl referierte Dr. Martin Dreyer: Die Möglichkeiten der Personaldienstleister bei der Fachkräfteeinwanderung und der Arbeitsmarktintegration nutzen, sektorale Einschränkungen oder Verbote der Zeitarbeit aufheben, die Höchstüberlassungsdauer abschaffen oder zumindest substanziell verlängern, Kurzarbeit auch für Zeitarbeitskräfte ermöglichen und die Tarifautonomie achten, nannte er die To do-Liste, die der Politik in die Agenda zu schreiben sei.
Es gelte, sich als Ansprechpartner zu identifizieren, Kontakte zu pflegen und aufzubauen sowie über die Belange der Branche zu informieren. „Wir müssen für die Interessen der Personaldienstleister werben“, stellte Dreyer fest.
Ein Update zu aktuellen juristischen Themen lieferte Mandy Ostermeier, GVP-Fachbereich Recht & Tarif. Unter anderem sprach sie das neue Merkblatt der BA für die Zeitarbeit an.
Prof. Jens Große, Leiter des GVP-Fachbereichs Bildung und Personal | Qualifizierung, stellte die im Herbst startenden akademischen Programme für die Branche sowie das GVP-Gremium Personalverwaltung vor. Judith Pasternak, stellvertretende Vorsitzende des Verbandsbereichs Personalvermittlung, stellte das neue GVP-Gremium Personalvermittlung vor. Zum Abschluss gewährte Petra Füller, Koordinierende Stelle Zeitarbeit, Bundesagentur für Arbeit, Einblick in aktuelle Entwicklungen in der Bundesagentur für Arbeit.
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