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Tobias Hintersatz Verbandskommunikation
Tobias Hintersatz ist beim GVP im Fachbereich Kommunikation tätig und widmet sich dort schwerpunktmäßig den Bereichen Pressearbeit, Redaktion und Social Media. Der studierte Politologe und Kommunikationswissenschaftler ist seit 2018 beim Vorgängerverband BAP und nun beim GVP beschäftigt. Zuvor war er u.a. in einem Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft sowie einem Architektenverband für die Kommunikation verantwortlich.
Telefon: +49 30 206098-5216E-Mail
Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, sank die Zahl der Arbeitslosen im März mit der einsetzenden Frühjahrsbelebung gegenüber dem Vormonat um 49.000 auf insgesamt 3,021 Millionen Menschen. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Arbeitslosigkeit um 54.000 zu. Die bundesweite Arbeitslosenquote verringerte sich leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent und lag damit auf Vorjahresniveau.
Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften hat sich insgesamt auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im März waren 637.640 offene Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 5.000 weniger als im Vorjahresmonat. Ein breiter Aufwärtstrend bei der Arbeitskräftenachfrage ist weiterhin nicht erkennbar. Die Erwerbstätigkeit in Deutschland sank im Februar gegenüber dem Vormonat um 12.000 auf 45,66 Millionen Personen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Rückgang mit 119.000 weniger Erwerbstätigen deutlicher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Januar 2026 bei 34,75 Millionen und damit um 72.000 unter dem Vorjahreswert.
Die Inanspruchnahme von Kurzarbeit bleibt vergleichsweise begrenzt. Vom 1. bis 25. März wurde für rund 38.000 Beschäftigte konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Für Januar 2026 wurde nach vorläufigen Hochrechnungen für 136.000 Beschäftigte Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 6.000 weniger als im Vormonat und 141.000 weniger als ein Jahr zuvor.
Auch die Zeitarbeitsbranche spürt die konjunkturelle Krise weiterhin. Nach neuen Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 515.300 Personen sozialversicherungspflichtig in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt. Das entspricht einem Rückgang von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Auch im Jahresvergleich zeigt sich ein merklicher Abwärtstrend: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Zeitarbeit sank hier um 7,7 Prozent.
Für die kommenden Monate ist weiterhin mit einer angespannten Entwicklung zu rechnen. Eine nachhaltige Erholung des deutschen Arbeitsmarktes hängt weiterhin maßgeblich von der konjunkturellen Entwicklung, zusätzlichen Investitionen sowie einer spürbaren Belebung der Wirtschaft ab.
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