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Die Ausbildung im Beruf Personaldienstleistungskaufmann/-frau ermöglicht es Unternehmen, eigene Fachkräfte mit Kenntnissen in den Themenfeldern Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Recruiting, Personalbetreuung und Disposition auszubilden. Denn der Beruf ist die einzige Ausbildung in Deutschland, die umfassende Kenntnisse im Personalwesen vermittelt.
Auf dieser Seite finden Sie Tipps und Anregungen für Ihre Azubigewinnung und die Umsetzung einer attraktiven Ausbildung in Ihrem Unternehmen.
Praktika sind das zentrale Instrument der Berufsorientierung und Azubigewinnung. Ein Schülerpraktikum oder ein freiwilliges Praktikum zur Berufsorientierung ist ein zielbringendes Instrument, um junge Menschen für die Personaldienstleistung zu gewinnen. Praxiseinblicke bieten ein niedrigschwelliges Kennenlernen der Branche als auch des Unternehmens. So können junge Menschen vor einem möglichen Ausbildungsbeginn feststellen, ob das Berufsfeld wirklich zu Ihnen passt und Ausbildungsabbrüche werden verhindert.
Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen wie Versicherungsschutz im Praktikum finden Sie z. B. auf der Übersichtsseite des KOFA.
Viele Berufliche Gymnasien, Fachoberschulen und allgemeinbildende Schulen führen Listen, welche Unternehmen in der Region Praktika anbieten. Sprechen Sie Schulen in Ihrer Nähe direkt darauf an oder melden Sie uns Ihr Praktikumsangebot.
Auch jährliche Aktionstage wie der Boys' Day oder Girls' Day bieten die Möglichkeit, Schülern und Schülerinnen einen Einblick in den Ausbildungsberuf zu geben. Unternehmen können ihr Angebot auf der offiziellen Webseite eintragen und finden dort auch Tipps zur Umsetzung.
Tipp: Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT fördert Kooperationen von Schulen und Unternehmen vor Ort und ist in allen Bundesländern vertreten. Die Kooperationen zielen darauf, Projekte und Angebote der Berufsorientierung zu schaffen.
Für die direkte Ansprache von Schüler*innen gibt es verschiedene Arten von Messen. Neben großen kommerziellen Ausbildungsmessen bieten in vielen Regionen auch Industrie- und Handelskammern, Arbeitsagenturen und Jugendberufsagenturen Messeformate für Ausbildungsunternehmen an. Diese sind häufig kostenfrei.
Häufig bieten auch allgemeinbildende Schulen (z. B. Berufskollegs, Wirtschaftsgymnasien) und berufliche Schulen eigene Schulmessen, während derer sich Ausbildungsunternehmen den Schüler*innen vorstellen können.
Tipp: Auch eine ansprechende Karriereseite auf Ihrer Webseite ist eine wichtige Basis für die Gewinnung von Auszubildenden, denn sie vermittelt einen ersten Eindruck Ihres Unternehmens. Nutzen Sie auch Ihre Social-Media-Kanäle wie Instagram und TikTok für authentische Einblicke und lassen Sie Auszubildenden, aber auch Ihre Ausbilder*innen über den Ausbildungsalltag sprechen.
Viele Ausbildungsbetriebe nutzen den Mustervertrag ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK). Dieser kann häufig auch digital im jeweiligen Portal Ihrer IHK ausgefüllt werden. Einen Mustervertrag bietet auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK).
Die Ausbildungsordnung und den Rahmenlehrplan für die PDK-Ausbildung finden Sie auf der Webseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Empfehlung zur Ausbildungsvergütung für Personaldienstleistungskaufleute (gültig ab 1. August 2026):
Weitere Hinweise finden Sie in der Mitgliederinfo zur Anhebung der Vergütungsempfehlung vom 5. März 2026.
In dem Handout finden Sie eine Übersicht über alle PDK-Berufsschulstandorte in Deutschland.
Die Qualitätsstandards Ausbildung des GVP bieten Mitgliedern hilfreiche Leitlinien, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Personaldienstleistungskaufleuten zu gewährleisten. Unterzeichner der Qualitätsstandards Ausbildung können mit der Anwendung dieser Qualitätskriterien auch gegenüber potenziellen Auszubildenden werben (z.B. auf der Webseite, in Bewerbungsgesprächen).
Hilfreiche Unterstützungsangebote für Ausbilder*innen und Auszubildende finden Sie hier:
Die Bundesagentur für Arbeit bietet verschiedene Fördermittel, um Auszubildende beim Einstieg in eine Ausbildung zu unterstützen oder den erfolgreichen Abschluss zu sichern.
Assistierte Ausbildung: Ausbildungsbetriebe, die Auszubildende beschäftigen, bei denen ohne Unterstützung ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss gefährdet wäre, können die Förderung „Assistierte Ausbildung“ (AsA) bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit beantragen.
Einstiegsqualifizierung: Die Einstiegsqualifizierung ist ein sozialversicherungspflichtiges Praktikum, das mindestens 4 und maximal 12 Monate dauert. Ziel ist es, potenzielle Auszubildende kennenzulernen und auf die Ausbildung in einem Beruf vorzubereiten.
Auch Auszubildende können zur Finanzierung ihrer Ausbildung Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen.
BAföG für Auszubildende: Auch Schülerinnen und Schüler, die sich in einer Ausbildung befinden, können grundsätzlich BAföG in Anspruch nehmen. Auszubildende, die für ihre Ausbildung aus dem Elternhaus ausziehen müssen, weil die Ausbildungsstätte zu weit entfernt ist, können einen höheren Fördersatz erhalten.
Berufsausbildungsbeihilfe: Auszubildende in einer betrieblichen Ausbildung können bei Erfüllung der Voraussetzungen Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen. Die BAB ist ein monatlicher Zuschuss. Informationen zu den Voraussetzungen finden Sie auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit.
Tipp: Bei langen Anfahrtswegen und Blockunterricht kann es notwendig sein, dass sich Auszubildende eine Unterkunft am Ort der Berufsschule suchen müssen. Die Initiative Auswärts Zuhause bietet eine Übersicht über die Azubi- und Jugendwohnheime in Deutschland.
Der GVP hat zusammen mit Kooperationspartnern zwei auf die Personaldienstleistung zugeschnittene akademische Studienprogramme geschaffen.
Auf diesen Portalen finden Sie Informationen zur beruflichen Weiterbildung:
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