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20.02.2026
Über den Autor
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Tobias Hintersatz Verbandskommunikation

Tobias Hintersatz ist beim GVP im Fachbereich Kommunikation tätig und widmet sich dort schwerpunktmäßig den Bereichen Pressearbeit, Redaktion und Social Media. Der studierte Politologe und Kommunikationswissenschaftler ist seit 2018 beim Vorgängerverband BAP und nun beim GVP beschäftigt. Zuvor war er u.a. in einem Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft sowie einem Architektenverband für die Kommunikation verantwortlich.    

Telefon: +49 30 206098-5216
E-Mail

„Sucht euch Hilfe!“- Christian Baumann in der Personalwirtschaft

In der Fachzeitschrift Personalwirtschaft macht GVP-Präsident Christian Baumann deutlich, welche enormen Hürden bei der Rekrutierung internationaler Fachkräfte auf Unternehmen warten würden. Seine Einschätzung: Ohne professionelle Unterstützung stoßen viele Firmen schnell an ihre Grenzen.

Die Gewinnung ausländischer Fachkräfte sei dringend notwendig, doch der Weg in die Praxis bleibe hochkomplex, bekräftigt Christian Baumann in einem Beitrag der Personalwirtschaft. Die operativen Herausforderungen für die Unternehmen seien gewaltig und selbst qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland würden häufig an fehlenden formalen Nachweisen scheitern. „Damit wird wertvolles Potenzial für den deutschen Arbeitsmarkt nicht genutzt“, macht Baumann deutlich.

Fünf zentrale Schritte im Recruiting-Prozess

Aus seiner Sicht sei die Rekrutierung internationaler Fachkräfte ein mehrstufiger und anspruchsvoller Prozess, der aus fünf wesentlichen Handlungsfeldern bestehe:

  • Aufbau belastbarer Netzwerke oder Partnerschaften im Herkunftsland
  • Juristische Begleitung bei Visa-, Versicherungs- und Rechtsfragen
  • Enge Abstimmung mit der Bundesagentur für Arbeit und Ausländerbehörden
  • Intensive Beschäftigung mit Anerkennungsverfahren und Anpassungsqualifizierungen
  • Umfassende Unterstützung bei Integration und Alltagsorganisation in Deutschland

Allein diese Aufzählung verdeutliche die Komplexität. Insgesamt sei „dieser Prozess so umfangreich, dass er von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) kaum bewältigt werden kann“. Vor diesem Hintergrund spricht Baumann eine deutliche Empfehlung aus: „Sucht euch Hilfe. Gerade kleinere Betriebe sind gut beraten, spezialisierte Partner einzubinden oder sich in Kooperationen zusammenzuschließen, um Verfahren zu standardisieren und effizienter zu gestalten“.

Aufhebung des Beschäftigungsverbots für Drittstaatler in der Zeitarbeit dringend erforderlich

Umso unverständlicher sei daher, dass das Beschäftigungsverbot für Drittstaatler in der Zeitarbeit weiterhin gelte und die Politik daran bisher festhalte. Denn die Personaldienstleister könnten mit ihrer Expertise bei der Personalgewinnung Verantwortung übernehmen und insbesondere KMU beim Recruiting unterstützen. Dass für Personaldienstleister Verantwortung dabei keine Floskel sei, zeigten bereits die GVP-Qualitätsstandards für gute internationale Mobilität in der Zeitarbeit. GVP-Mitglieder, die diese Standards unterzeichnet haben, würden dabei über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und sich u.a. zu fairer und transparenter Anwerbung und zur Unterstützung bei Mobilität verpflichten.

Fehlende soziale Einbindung als zentraler negativer Faktor

Neben den formalen Prozessen weist Baumann zudem auch auf einen oft unterschätzten Erfolgsfaktor hin: Das Erwartungsmanagement und die soziale Integration. „Viele Fachkräfte verlassen Deutschland wieder wegen des Wetters oder einer fehlenden sozialen Einbindung“, warnt er. Unternehmen müssten daher über das eigentliche Recruiting hinausdenken.

Strukturelle und organisatorische Hürden bei der Rekrutierung bleiben gewaltig

Insgesamt würde die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte zwar enormes Potenzial bieten, doch die strukturellen und organisatorische Hürden in der Umsetzung seien gewaltig. Zwar habe die Bundesregierung in den vergangenen Jahren mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, der Chancen-Karte oder der Westbalkanregelung wichtige Instrumente geschaffen. Doch die Praxis siehe nach wie vor ernüchternd aus. So kämpften sowohl die Betriebe als auch die Bewerberinnen und Bewerber häufig monatelang, teils sogar jahrelang, mit Anerkennungsverfahren, Visaprozessen und unklaren Behördenzuständigkeiten. Petra Füller, Leitern der Koordinierenden Stelle Zeitarbeit (KSZ) bei der Bundesagentur für Arbeit und enge Ansprechpartnerin des GVP in Fragen der Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration, bringt das Kernproblem auf den Punkt: Transparenz sei entscheidend – und hier gebe es noch erheblichen Handlungsbedarf. Immerhin habe das Bundeskabinett im November 2025 eine sogenannte Work-and-Stay-Agentur beschlossen, die als zentrale IT-Plattform alle Unterlagen bündeln soll. Füller begrüße den Schritt, mahne aber zur Nüchternheit: Es komme jetzt vor allem auf die Umsetzung an.

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